
- die traditionelle Kreuzschnürung...
- die Marathon-Schnürung...
- das Schnell-Schnürsystem...
- das Hohlfuss-Schnürsystem...
- blaue Zehennägel inkl. Hühneraugen & Co. ...
- für Unterprionierer...
- bei Achillessehnenbeschwerden...
- bei Knochenhautreizungen...
- die etwas anderen Schnürungen
Eine Schuhschnürung, die schlecht sitzt, drückt und den Fuss an sensiblen Stellen zu fest zusammenschnürt, ist unangenehm und kann sogar Verletzungen provozieren. Für Achillessehnenbeschwerden, Knochenhautreizungen, Blasen oder schwarze Fussnägel ist oft genug eine falsche Schuhschnürung die Ursache. Ausserdem hat es immer auch Auswirkungen auf den Laufstil, wenn der Laufschuh nicht richtig sitzt. Ein Sportschuh, gleich ob Hallenschuh oder Joggingschuhe muss wie am Fuss festgewachsen sein. Fuss und Schuh müssen eins sein. Ein Laufschuh muss vor allem bequem sein - dies trifft auch auf die Schnürung zu. Zu fest geschnürt, drückt der Schuh oder stört die Durchblutung – zu locker verursacht Rutschen im Schuh, Stabilitätsverlust und Blasen. Zudem soll die Schuhschnürung der Anatomie des Fusses entsprechen.
Die Schnürsenkel wurden mit den Jahren immer robuster und ausgeklügelter. Heute sind sie im Querschnitt teilwese rund und vereinfachen das Zuschnüren. Knoten mit diesen «dicken» Schnürsenkeln können immer gelöst werden – mit dem entscheidenden Nachteil, dass diese Knoten beim Laufen auch schneller wieder aufgehen. Will man beim Wettkampf keine Zeit mit Schuhe binden verschwenden, hilft nur eine vernünftige Schnürung!
Daneben sollte immer beachtet werden, dass die Füsse durch eine lange Belastung bis zu einem Zentimeter anschwellen können und so die Schnürung etwas Spiel lassen muss.
... reicht in vielen Fällen aus!
Führe die Schnürsenkel je gegenüberliegend von oben nach unten in die untersten Löcher ein, ziehe dieselben durch das nächste, schräg gegen oben und gegenüberliegende Loch und arbeite Dich im Zick-Zack weiter noch oben.
... für mehr Stabilität im Fersenbereich!
Für diese Schnürung werden die meist etwas seitlich angeordneten Löcher verwendet und dadurch entsteht ein festerer Halt. Ein weiterer Vorteil davon ist, dass erfahrungsgemäss weniger Steinchen und lästige Teilchen in den Schuh kommen.
Dazu führe beim zweitobersten Loch die Schnürsenkel gerade nach oben und lass eine Schlaufe stehen.
Dann über Kreuz durch die gegenüberliegende Schlaufe ziehen und beide Bändel abwechslungsweise vom Schuh weg und gerade nach oben anziehen, bis der Halt passt. Danach binde die Schnürsenkel wie gewohnt.
... wird von Triathleten bevorzugt: rein und loslaufen!
Durch elastische Bänder und die Spannvorrichtung lassen sich diese Spezialschnürsenkel (bei verschiedenen Anbietern erhältlich) perfekt für einen optimalen Sitz einstellen und die Schuhe sind sekundenschnell angezogen.
... ist optimal auch bei einem hohen Rist.
Wenn die Schnürung auf den Rist drückt, können entweder ein oder zwei Löcher ausgelassen werden.
Oder aber die Schnürsenkel werden - statt überkreuzt – unter dem Obermaterial (seitlich) nach oben zum nächsten oder übernächsten Loch geführt. Das zweite Schnürsenkelende wird abwechselnd dazu auf der gegenüberliegenden Seite verschoben und nach dem selben Prinzip nach oben geführt.
... ist ein Zeichen, dass die Zehen etwas mehr Raum benötigen würden.
Dazu wird der Schnürsenkel vom Loch, welches am nächsten bei der kleinen Zehe ist quer und direkt zum gegenüberliegenden obersten Loch gezogen. Das andere Ende wird gerade zum parallel gegenüberliegenden untersten Loch und dann über kreuz (links-rechts-links...) noch oben geführt.
... ist es ein Versuch wert, die Schuhe wie für Hohlfüsse oder hohem Rist zu binden.
... sollten zwei Schnürsenkel verwendet werden: ein (kürzerer) Schnürsenkel wird durch die oberen drei Löcher gewohnt durchgezogen und offen gelassen. Ein zweiter Schnürsenkel wird durch die weiteren Löcher gezogen und wie gewohnt verknotet. Dies macht den Schuh flexibler und vermindert den Druck des Laufschuhschafts auf den oberen Fersenbereich.
... wird der Schuh wie bei den Achillessehnenbeschwerden geschnürt.
... für alle, bei denen der Leistungssport an zweiter Stelle steht!
führe die Schnürsenkel jeweils von unten durch das Loch nach oben und unter dem Schnürsenkel quer und zick-zack nach oben und binde diese am Schluss wie gewohnt.
führe die Schnürbändel statt wie gewohnt über kreuz jeweils in das nach oben darüberliegende Loch und gerade durch das Gegenüberliegende. Führe den Schnürsenkel an der Aussenseite jeweils gerade nach oben in das übernächste Loch und ziehe ihn wieder gerade zur gegenüberliegenden Seite.
die Schnürsenkel werden ebenfalls von unten in die Löcher eingezogen und quer zum übernächsten freien Loch nach oben geführt.
Danach führst Du den Schnürsenkel gerade und unten durch ins nächste, darüberliegende Loch und quer retour zum paralell 2. Loch.
Anschliessend wird der Bändel unten durch zum obersten Loch geführt. Mit dem gegenüberliegenden, zweiten Schnürsenkel wird das Ganze seitenverkehrt und über Kreuz wiederholt.
führe den einen Schnürsenkel von oben nach unten durch das erste Loch durch und weiter zum zweiten freien Loch quer nach oben.
Dann ziehst Du diesen von unten durch dieses und gerade zum gegenüberliegenden Loch.
Das zweite Ende des Schnürsenkels führst Du unten durch zum gerade darüberliegenden und dann ebenfalls zum gerade gegenüberliegenden.